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Stoma
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Stoma

Stoma-Therapie Grundlagen
Das Wort "Stoma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Mund" oder "Öffnung". Gemeint sind operativ geschaffene Körperöffnungen, über die Ausscheidungen ausgeleitet werden. Vielfach bezeichnet man das Stoma auch als Anus praeter oder als künstlichen Darmausgang. Die Aufgabe eines Stomas besteht vor allem darin, die durch eine Operation verlorengegangene Körperfunktion zu ersetzen. Beim Stoma wird zwischen den drei Hauptgruppen Colostoma, Ileostoma und Urostoma unterschieden.


Der Verdauungstrakt
Bereits in der Mundhöhle beginnt die Verdauung. Im Mund wird die Nahrung zerkleinert und durch Zugabe von Enzymen wie z.B. Amylase gleitfähig für den Schluckvorgang gemacht. Die Nahrung gelangt dann über die Speiseröhre in den Magen, hier wird Magensäure aus der Magenschleimhaut beigemischt. Dadurch entsteht der Speisebrei.

Die nächste Station ist der Zwölffingerdarm, der erste Abschnitt des Dünndarms. Spezielle Verdauungssäfte (Enzyme) der Galle und der Bauchspeicheldrüse spalten die Nahrung in ihre Grundbausteine (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett) auf.

Im Dünndarm wird der Speisebrei weiter "zerlegt". Zugleich sorgt er auch dafür, dass der Organismus die im Speisebrei enthaltenen lebenswichtigen Nährstoffe aufnehmen kann. Am Ende des Dünndarms wird die unverdauliche Nahrung in den Dickdarm weitergeleitet.

Seine Aufgabe besteht darin, dem Nahrungsrest vor allem Wasser zu entziehen. Dadurch wird der Stuhl "eingedickt". Zudem spaltet eine vielfältige Bakterienflora noch nicht verdaute Fasern auf. Dieser Zersetzungsprozess führt zur Bildung von Darmgasen bzw. zu Blähungen.

Dann ist die letzte Station für den eingedickten Nahrungsrest erreicht. Mit wellenartigen Bewegungen (Peristaltik) wird er bis zum Mastdarm transportiert, der sozusagen als Lagerplatz für den Stuhl dient. Wenn das Reservoir voll ist, entsteht das typische Druckgefühl. Über die willentliche Öffnung des Schließmuskels wird der Zeitpunkt der Entleerung bestimmt.

Stoma-Therapie
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